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Die merkwürdigsten Top 100 Chefköche

chef.pngDas Internetportal „Chef2Chef„, das für sich den Anspruch erhebt, „A Chef’s Practical Guide to Practically Everything“ darzustellen, hat eine ständig aktualisierte Liste der Top 100 Chefköche der Welt. Die Selbstbeschreibung liest sich zunächst einmal ganz interessant:

On this ranking list, Chefs nominate Chefs and then vote for their peers. This list accurately gauges a Chefs popularity and reveals the rising stars in the culinary industry!

Nur, wenn das tatsächlich die Wahl eines professionellen Publikums ist („Chefs bewerten ihre Kollegen“), dann finde ich es einigermaßen merkwürdig, dass ausgerechnet Fernsehkoch Jamie Oliver, dessen Gerichte mir höchstens durch ihre wenig feinfühlige Zubereitungsmethoden in Erinnerung geblieben sind, auf dem ersten Platz landet, während Adrià, Arzak oder Blumenthal hier überhaupt nicht vorkommen. Übrigens: das beste der 100 Top Restaurants ist das weltberühmte Rivertown Bistro in Conway.

(via Food, K.C. and other things)

Sugar can be intoxicating, similar to alcohol.

Das wars also! Mehr dazu auf der lustigen Aufzählung der 76 hinterlistigen Nebenwirkungen, mit denen Zucker unseren Körper schädigen kann „Counting many ways sugar harms your health“.

Contributed by Nancy Appleton, PhD
Author of the book Lick The Sugar Habit

… und wie man dann den Zucker in die seiner diabolischen Wirkung passende Form bringt, zeigt uns „These Foolish Things“:

Abb. via These Foolish Things

Welche Aromen passen zusammen?

header02.jpgPassend zum Start des achten TGRWT-Foodblogevents startet mit Foodpairing ein unglaublicher neuer Dienst von Fooddesign: Auf der Seite lassen sich zu zahlreichen elementaren Zutaten Geschmackspaare (flavour pairing) aufzeigen. Die Grundlage dieser Darstellung sind die Schlüsselaromen, die den Geschmack der einzelnen Zutaten ausmachen.

chocolate.jpgWählt man zum Beispiel Schokolade aus, so findet das Programm eine ganze Menge Früchte, die sich mit der Schokolade ein Aroma teilen (Apfel, Orange, Kiwi usw.), ebensoviele Milchprodukte (Gruyère, Joghurt, Cheddar usw.), ein paar Gemüsesorten (rote Bete, Karotten, Blumenkohl usw.), aber ebenso: Kaffee, Chicoree, Mandeln, Tortillas, gegrilltes Fleisch, gegrillte Taube und Bourbon-Vanille. Cheddar und Schokolade? Vielleicht lässt sich daraus ja etwas machen? Tatsächlich, in Verbindung mit Chili gibt es so etwas schon.

Der Dienst ist jedenfalls schon einmal sehr beeindruckend. Wenn noch etwas mehr Details hinzukommen (Welche Aromastoffen teilen sich die Zutaten jeweils? Welche Paare passen besonders gut zusammen?) und dann vielleicht noch die Möglichkeit, per Knopfdruck ein passendes Rezept zu erhalten, dann wäre das eine Killeranwendung für die molekulare Küche. (Gefunden beim Kompottsurfer)

Forum zur Molekularen Küche

forum.pngMichael Vetter (Gourmantis) hat gerade eben ein Forum zur Molekularen Küche eingerichtet. Darin soll es unter anderem um folgende Themen gehen:

  • Textur-Produkte: Texturen für Sphärisierung, Gelieren, Emulsifikation und mehr
  • Werkzeuge, Geräte, Hilfsmittel: Von der Fake-Kaviar-Spritze bis zum Vakuum-Garer
  • Verfahren der Molekülküche: Sphärisierung, Gelierung und andere Geheimnisse der molekularen Küche
  • Rezepte für den Molekularkoch: Cocktails, Tapas, verschiedene Rezepte
  • Kochbücher für die Avantgarde-Küche: Theorie, Einsteiger, Kochrezepte

Noch ist nicht so viel los, aber es wird wohl eine Weile dauern, bis sich das herumgesprochen hat. Ich bin gespannt.