Blumenthal verkauft The Fat Duck – oder auch nicht

266992163_68f0e09838_m.jpgDieser Meldung zufolge hat Heston Blumenthal sein Dreisterne-Restaurant „The Fat Duck“ (das „angeblich beste Restaurant der Welt„) an Ronnie Lowenthal, den Stiefbruder seines Vaters, verkauft. Für das Restaurant selber dürfte das aber wenig Konsequenzen haben, da Blumenthal angekündigt hat, auch weiterhin dort zu kochen.

Schon vor ein paar Tagen ist Heston in den Nachrichten gewesen, als er mit Clive Dixon einen Sternekoch für sein zweites Restaurant, den „Hind’s Head Pub„, ebenfalls in Bray, eingestellt hat.

Lässt sich das in die Richtung interpretieren, dass Blumenthal sich nun etwas aus Bray zurückzieht und verstärkt seinem potentiellen neuen TV-Partner Channel 4 sowie den Expansionsplänen in die Hauptstadt widmen will?

UPDATE: Dieser Meldung zufolge hat Blumenthal sein Restaurant doch nicht verkauft. Lowenthal hat schon vor einem Jahr eine Beteiligung an der Fat Duck übernommen.

2 Responses to Blumenthal verkauft The Fat Duck – oder auch nicht

  1. Gerüchte um die „Fat Duck“ gibt es auch in der Koch-Szene reichlich. Ein Onkel von mir hat bis vor kurzem ein gehobenes Restaurant an der englischen Südküste geführt und erzählte mal, es gebe Gerüchte, die „Fat Duck“ schramme gelegentlich an der Insolvenz entlang.

  2. Die Frage ist doch, ob es überhaupt Dreisternerestaurants gibt, die sich finanziell rechnen. Bei den Restaurants, die weniger als 500 Euro für ihre Menüs verlangen, glaube ich das eher nicht. Blumenthal verlangt für das aktuelle Menü knappe 160 Euro. Das kann sich einfach nicht rechnen. Auf die Stunden gerechnet ist das günstiger als ein Mittelklassefrisör.

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