Geröstete Spaghetti à la Ferran Adrià

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Als ich mir dieses Rezept des Dreisternekochs Ferran Adrià (El Bulli) das erste Mal durchgelesen habe, dachte ich mir: Typisch nueva nouvelle cuisine – um jeden Preis vermeiden, die Spaghetti so zuzubereiten, wie man es normalerweise macht (Wasser kochen und die Nudeln dazugeben). Aber das Rezept überzeugt: Die Nudeln erhalten durch das Anrösten eine herrliche Konsistenz.

Zutaten

  • 350g Nudeln, hier: Spaghetti aus Hartweizengrieß
  • 3 Esslöffel Olivenöl
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 kleine Chilischote
  • 3 Tassen Brühe, hier: Gemüsebrühe
  • 1 Tasse Wasser
  • Petersilie

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Zubereitung

  1. Nudeln in ca. 5 cm lange Stückchen brechen. Das Olivenöl in einem großen Topf erhitzen und die Nudeln dazugeben. Unter ständigem Rühren golden anrösten.
  2. Nach etwa 3 Minuten den zerdrückten Knoblauch und die kleingeschnittene Chilischote dazugeben und etwa eine Minute mitkochen lassen.
  3. Dann die Brühe und das Wasser in den Nudeltopf gießen und die Nudeln all dente garen.
  4. Zum Abschluss die kleingeschnittene Petersilie daruntermengen und servieren.

3 Responses to Geröstete Spaghetti à la Ferran Adrià

  1. So neu ist die garmethode der spaghetti gar nicht. Es scheint so das olivenbauern auf dem feld die pasta wie ein risotto gekocht haben.
    Aber es verlangt ja auch keiner das man das kochen neu erfindet. Es ist immer wieder interessant was adria ferran alles ausgräbt, erfindet oder anders macht.
    Von alessig gibt es dazu sogar einen pasta-pot
    http://www.alessi.de/ashop-de/home-design/toepfe-90148/pasta-pot-pastakochset-2021/
    kann man kaufen, aber bei dem preis(über 200€) muß man es nicht. Ein hundsnormaler topf tut es auch.

  2. Und natürlich hat Alain Ducasse hier die Finger mit im Spiel. Klar, wer sonst sollte eine typisch mediterrane Zubereitungsweise wie das Risottogaren von Nudeln wieder ausgraben. Danke für den Hinweis (obwohl ich mir den Pastapot wahrscheinlich eher nicht zulegen werde 😉

  3. Blog-Rallye: Umami 2008
    Hier meine Umami-Variante:

    Die Spaghetti habe ich in Kalbsfond gekocht.
    Shiitake-Pilze in Olivenöl anbraten, gehackte Tomaten dazu; unter die Nudeln heben.
    Und oben drauf ein Spiegelei – einfach herrlich.
    spaghetti_umami.jpg

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